Die Syphilis ist eine durch Bakterien verursachte und durch sexuelle Kontakte übertragene Infektionskrankheit.
Safer Sex reduziert zwar das Risiko, senkt es aber nicht auf Null. Daher werden schwulen und bisexuellen Männern mit wechselnden Sexualpartnern jährliche Laborkontrollen auf Syphilis dringend empfohlen.
Eine Syphilis wird antibiotisch behandelt, im Regelfall mit einer Penizillininjektion.
Von eminenter Bedeutung ist die Kontrolle und gegebenenfalls Therapie aller Sexualpartner.
Eine Syphilis führt zu keiner dauerhaften Immunität, wiederholte Infektionen sind daher möglich.
Eine nicht erkannte und unbehandelte Syphilis kann zu ernsten Komplikationen oder nach jahrzehntelangem Verlauf sogar zum Tod führen.